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F.B., * 1931. Stammt aus Murg. Heute wohnhaft in Murg.

Als 83-jähriger Murger habe ich versucht, so gut ich mich noch erinnern konnte, meine Lebensgeschichte aufzuschreiben.

Die 30er Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg

Ich bin eigentlich ein echter Murger Bub, obwohl ich im Juni 1931 im schweizerischen Gross-Laufenburg geboren wurde. Ich will dazu erklären, dass es damals üblich war, vom badischen Gebiet z. B. bei Krankheiten oder Geburten das anerkannte Spital in Gross-Laufenburg aufzusuchen. Meine Eltern hatten ein eigenes Haus in der Murger Ledergasse. Mein Vater war Handwerksmeister und hatte im Erdgeschoss eine Blechnerei-Werkstatt. Mein Vater wurde 1893 in der Murger Schiffstraße geboren. Als junger Mann war mein Vater als Soldat im Ersten Weltkrieg und anschließend vier Jahre in französischer Gefangenschaft. Meine Mutter war Schweizerin und kam 1895 in Gross-Laufenburg auf die Welt. Meine Eltern hatten 1928 geheiratet und lebten bis sie starben in der Ledergasse 9. Ich habe eine Schwester, sie ist ein Jahr älter und lebt heute mit 84 Jahren in Allschwil in der Schweiz.

Weil neben unserem Haus in der Ledergasse nur ein kleines Gartengrundstück war, hatten wir eine Bünte (ein Stück Feld) direkt am Rheinufer. Meine Mutter pflanzte dort alles an, was zum Essen gebraucht wurde.

Mein Vater hatte als Handwerksmeister immer Gesellen und Lehrlinge, die oft von auswärts kamen und deshalb über die Mittagszeit von uns verköstigt wurden. Wir waren deshalb über die Mittagszeit immer eine große Familie. Meine Schwester und ich gingen in die Kinderschule im Murger Vinzentiushaus. Die Kinderschule wurde von katholischen Schwestern geleitet. Das St. Vinzentiushaus war damals Kinderschule, Krankenstation und Altersheim und wurde von einer Oberin verwaltet. Wenn wir mal das Knie aufgeschlagen oder Fieber hatten, wurden wir von der Krankenschwester immer bestens versorgt. Wir hatten eigentlich eine schöne Kindheit. Bei uns in der Ledergasse gab es auch viele Nachbarkinder, mit denen wir auf der Stra- ße spielen konnten. Meine Eltern waren beide katholisch und wir gingen regelmäßig in die Murger St. Magnus-Kirche.

Als 1939 der Zweite Weltkrieg ausbrach, wurde ich in die 1. Klasse der Murger Volksschule eingeschult. Zunächst hatten wir Fräulein Göller und Fräulein Schneevoigt als Lehrerinnen. Doch später, als die meisten Männer (auch Lehrer) in den Krieg eingezogen wurden, kamen Elsässer Lehrer und Lehrerinnen an unsere Schule. Ich kann mich nur noch an Fräulein Raiber aus Straßburg erinnern. Das damals erst seit Kurzem aufgestellte Murger Kriegerdenkmal war fast wie ein Heiligtum. In der Pause durften wir niemals um das Denkmal herum rennen, da war Oberlehrer Schiess sehr streng.

Gleich unterhalb von unserer Bünte am Rheinufer war das Murger Rheinschwimmbad. Man hatte damals von der Murger Rheinsandinsel, die sich bei der Murgbach- 2 mündung gebildet hatte, den Sand geholt und eine große Sandfläche mit so kleinen Dünen beim Rheinschwimmbad angelegt. Das war zum Sonnen und Aufwärmen sehr angenehm. Der Rhein selbst war zum Schwimmen mit Stangen eingegrenzt. Für die Kinder hatte man an der Rothenbächlemündung eine Ausbuchtung ausgehoben, wo das Wasser vom Rhein hineinlief. Bei Hochwasser war das Baden gefährlich und es gab immer wieder Todesfälle, auch unser Nachbarskind Ruth B. ist mit acht Jahren bei Hochwasser ertrunken. Das Rheinschwimmbad wurde nach dem Zweiten Weltkrieg geschlossen und entfernt.

Wir Kinder mussten auch oft unserer Mutter in der Bünte am Rhein mithelfen, Gras entfernen oder Wasser schleppen. Aber wir konnten dazwischen auch spielen. Manchmal fuhr der Fischermeister Gottfried Lüthy mit dem Weidling vorbei und wir durften ein Stück mitfahren, das war immer ein Erlebnis.

Ein besonderes Erlebnis war auch immer, wenn der Zeppelin über Murg flog. Man hörte das Brummen der Motoren schon von Weitem. Unsere Mutter schickte uns dann auf die Laube, von dort konnten wir beobachten, wie der Zeppelin in der Nähe des Murger Kirchturms vorbeiflog.

Mein Großvater väterlicherseits wurde 1855 in Winnenden geboren und heiratete 1891 die Murgerin K. W. und wohnte mit seiner zweiten Frau in Hohentengen am Rhein. Meine Großeltern haben uns in Murg nur selten besucht. Mein Vater hatte noch eine Schwester, Tante Berta Z., die mit ihrer Familie in der Doppelhaushälfte neben uns wohnte.

Meine Großeltern mütterlicherseits wohnten in Gross-Laufenburg. Damals unterschied man das deutsche Klein-Laufenburg und das schweizerische GrossLaufenburg. Mein Großvater und mein Götti waren beide Stadtförster von Laufenburg. Ein Gedenkstein im Wald erinnert noch daran. Wir Kinder gingen immer gerne zu unseren Großeltern. Mein zweiter Onkel hatte ebenfalls in Gross-Laufenburg ein Milch-Käsegeschäft und brachte jeden Morgen mit seinem Pferdewagen die Milchim Städtle vor die Haustür. Das Schöne war, wir durften mit dem Wagen oft mitfahren. Tante Anne in Gross-Laufenburg hatte zudem ein kleines Lebensmittelgeschäft, da gab es immer wieder mal ein „Schokistängeli“. 

Die Kriegsjahre

Wie bereits erwähnt kam ich 1939 bei Kriegsbeginn in die Murger Schule. Wir hatten ein modernes Schulgebäude, das 1919 gebaut worden war. Damals war der HitlerGruß „Heil Hitler“ Pflicht. 

Ab dem vierten Schuljahr wurden wir ins Hitler-Jungvolk aufgenommen. Meistens am Mittwoch- und am Samstagnachmittag mussten wir zum Dienst antreten. Wir hatten einen Gruppenführer und der Oberste war der Fähnleinführer. Das war damals F. Strittmatter. Als Uniform bekamen wir ein braunes Hemd, einen Lederknoten mit Schultertuch und eine schwarze Hose. Der Treffpunkt war immer das Murger Schulhaus. Wir wurden richtig gedrillt, lernten Marschieren und Strammstehen, sangen Hitlerlieder und machten Geländespiele. Einmal im Jahr musste man das Sportabzeichen machen. Auch die Mädchen kamen zur BDM. 

In den ersten Kriegsjahren war eigentlich in Murg eine ruhige Zeit. Es fehlten hauptsächlich die Männer, die Meisten waren zum Kriegsdienst eingezogen. 

Murg konnte sich damals fast selbst versorgen. Wir hatten drei Metzgereien, drei Bä- ckereien, zwei Gärtnereien, Eisenwaren und Kleidergeschäfte, zwei Schuhhäuser und etliche Kolonialwarengeschäfte. Nur Apotheke und Drogerie fehlten. Auch mit Gasthäusern waren wir gut bedient. Zum Beispiel unser Nachbarhaus war die Gaststätte zum Meyerhof, aber man nannte sie das „Bierhaus“. Sie war gegenüber vom Bahnhof. Wenn morgens um sechs Uhr der Zug in den Bahnhof fuhr, wurde die Gaststube geöffnet und blieb den ganzen Tag offen, bis abends der letzte Gast ging. Wie ist das heute? Genau so machten es auch der Adler, der Hirschen, der Rheinische Hof usw.

Das Schlimmste für uns war, dass bei Kriegsausbruch die Grenzen zur Schweiz auf beiden Seiten dichtgemacht wurden. Wir konnten unsere Großeltern und Verwandten nicht mehr besuchen. Mein Großvater starb 1943 und meine Mutter musste alle Hebel in Bewegung setzen, dass wenigstens sie als Tochter einen Passierschein bekam, um für ein paar Stunden bei der Beerdigung dabei zu sein. Das Ganze hatte sogar noch ein Nachspiel. Sie wurde von der Gestapo verhört, ob sie eventuell spioniert hätte. Meine Großmutter mit Verwandtschaft konnten wir erst wieder nach dem Krieg in die Arme nehmen.

Mein Vater war kein Nazi, vielmehr das Gegenteil. Wir hatten in Murg einen braunen Ortsgruppenleiter und etliche braune SA-Männer, die bei Veranstaltungen mit HitlerGruß durch Murg marschierten. Mein Vater hatte da nie mitgemacht, er hörte oft die Kriegsnachrichten über den Beromünster-Sender - was natürlich verboten war - und riet uns Kindern zum Stillschweigen.

Meine Eltern wollten, dass ich Ministrant werde, obwohl das damalige Regime das nicht gerne gesehen hat. Der damalige Murger Pfarrer war Dr. Gustav Bannholzer. An den Sonntagen, wenn er auf die Kanzel stieg und seine Predigt hielt, standen oft SA-Männer in Uniform hinten in der Kirche und notierten seine Anti-NaziBemerkungen. Dr. Bannholzer wurde schließlich abgeholt und ins KZ gebracht. Er hat es zum Glück überstanden. Wir Ministranten wurden im Murger Rathaus von der Gestapo verhört. Man wollte ihm wahrscheinlich noch sexuelle Handlungen unterschieben. Während dem Verhör ging plötzlich die Tür auf und mein energischer Vater kam herein. Er sagte: „Mein Sohn kommt sofort mit nach Hause. Es ist Mittagszeit, da wollen wir gemeinsam essen.“ Die Beamten ließen mich sprachlos ziehen.

Mein Vater musste als Handwerksmeister die um Murg herum entstandenen Rüstungsbetriebe bei neuen Einrichtungen und Reparaturen betreuen, aber er wurdein den letzten Kriegsjahren zur Grenzwacht eingezogen und musste hauptsächlich in der Nacht die Grenze zwischen Laufenburg und Säckingen kontrollieren. Der Aufenthaltsraum war hierzu das Nebenzimmer des Murger Fischerhauses.

Schon gleich bei Kriegsbeginn wurde auch in Murg alles rationiert. Einkaufen konnte man nur noch mit Lebensmittelmarken. Das reichte für den täglichen Bedarf jedoch meistens nicht. Für ein Paar Schuhe musste man einen Bezugsschein beantragen. Damals hatten die meisten Haushalte nur Holz oder Kohlenöfen zum Kochen und Heizen. Weil es fast kein Holz und noch weniger Kohle gab, ging man in die Wälder, um alles aufzusammeln, was brennbar war. Die Wälder waren dazumal aufgeräumt 4 und sauber wie nie zuvor. Auch im Murger Schulhaus hatte man in den kalten Wintern kein Koks, um das Schulhaus zu wärmen. Deshalb hatten wir oft schulfrei. In den letzten Kriegsjahren wurde unser Schulhaus sogar noch als Lazarett eingerichtet. Um es für die feindlichen Flugzeuge erkennbar zu machen, wurde ein riesiges rotes Kreuz auf das Dach gemalt. Wegen Fliegeralarm mussten wir oft unsere Schulstunden im Keller verbringen. Auch tagsüber wurden wir oft hinausgeschickt, um Kräuter zu sammeln.

Murg selbst hatte die Kriegswirren verhältnismäßig gut überstanden, außer den vielen Kriegsgefallenen und Vermissten ist nichts passiert. Wir hatten zwar oft Fliegeralarm und hörten fast jede Nacht, wie die feindlichen Geschwader über Murg flogen und über den größeren Städten ihre Bomben abwarfen. Auch bei Tag kamen gegen Ende des Kriegs oft französische Flugzeuge im Tiefflug, die in Säckingen aber hauptsächlich in Albbruck großen Schaden anrichteten. Pfarrer Eugen Sauer, der Nachfolger von Pfarrer Bannholzer, hat ein Gelübde abgelegt: Wenn Murg verschont bleibt, werde er jährlich an Christi Himmelfahrt einen Dankgottesdienst an der Kalvarienberg-Grotte abhalten.

Als man hörte, dass die feindliche Übermacht überall vorrückte, baute man in Murg am Rothaus mit dicken Baumstämmen eine Panzersperre. Der Volkssturm wurde mobil gemacht und wir vom Jungvolk mussten nach Anleitung eines Soldaten Schützengräben ausheben. Die Schützengräben wurden auf dem Wiesengelände, wo heute das Murger Rathaus steht, angelegt sowie an der Ecke Hauptstra- ße/Friedenstraße. Es waren damals sehr kalte Winter und ich erinnere mich noch gut, wie Frau Stüber (ein Murger Original) uns mit einer Kanne Tee aufwärmte.

Als man hörte, dass die Franzosen schon über dem Rhein waren und immer mehr vorrückten, hielten die Meisten ein weißes Tuch zur Übergabe bereit. Als die Spitze Säckingen erreichte und gegen Murg vorankam, blieb zum Glück die Panzersperre offen. Der gut Französisch sprechende M. Stolle aus Murg ging mit dem Fahrrad und einer weißen Fahne am Murger Rothaus den Franzosen entgegen und übergab Murg.

Viele standen an der Murger Hauptstraße und winkten, als die ersten Panzerkolonnen friedlich vorbei fuhren. Ein Bild werde ich nie vergessen, wie die Murger Hauptstraße voller Panzer stand. Alle öffentlichen Einrichtungen wurden besetzt und aufgelöst. Es gab natürlich auch viele menschliche Schicksale. Alle militärischen Waffen, Jagdgewehre, Revolver, Säbel usw. mussten unter Androhung von Strafe sofort abgegeben werden.

Die Nachkriegsjahre

Kurz nach der Kapitulation Deutschlands kam ein Aufruf an alle Murger Männer ab 15 Jahren, mit Pickel und Schaufel anzutreten. Mit Stacheldraht und Pfosten mussten wir einen so genannten Demarkationszaun um Murg herum ziehen. An verschiedenen Übergängen wurden von den Franzosen Wachhäuschen aufgestellt und mit Soldaten besetzt. Wollte man aus dem Dorf heraus, musste man einen Passierschein vorzeigen. Es wurde aber bald gelockert und man hatte wieder die Möglichkeit, nach Laufenburg oder Säckingen zu kommen. Die Nachkriegszeit war damals ziemlich turbulent. Die eingesammelten Waffen wurden mitten im Murger Rhein versenkt. SS- und SA-Leute wurden verhaftet und eingesperrt. Es wurden auch viele 5 Wertsachen und Schmuck geraubt. Mit der Reichsmark konnte man fast nichts mehr kaufen und Lebensmittel waren rar. Der Schwarzhandel blühte und man machte Tausch- und Hamsterfahrten. Zum Glück kamen immer wieder Spätheimkehrer von der Gefangenschaft zurück.

Als im Juni 1949 die Währungsreform eingeführt wurde, konnte man schon bald den Aufschwung erkennen. Jeder Westbürger bekam 60 D-Mark als Erstanfang und so war bald die Möglichkeit da, wieder etwas zu kaufen. Auch baulich war es wieder möglich, Reparaturen durchzuführenoder sich einen Dachausbau zu leisten. Damals kamen viele Flüchtlinge aus Ostpreußen, die sich in Murg ansiedelten.

In den 50er Jahren herrschten in Murg fast wieder normale Zeiten. Ich hätte nach der Schulzeit gerne einen anderen Beruf gelernt, aber mein Vater meinte, Handwerk hat goldenen Boden und ich solle sein Geschäft weiterführen. So kam ich bei der Firma Hermann Schmidt in Bad Säckingen in die Lehre als Blechner und Sanitätsinstallateur.

Die 50er Jahre brachten viele technische Neuerungen auf den Markt. Im Haushalt gab es Erleichterung durch Waschmaschinen, Geschirrspüler, Kühlschränke usw. Der Aufbau hatte allgemein begonnen. Die gewonnene Fußball-Weltmeisterschaft 1954 hatte Deutschland wieder in den Mittelpunkt gerückt.

Die Deutschen wurden reiselustig und waren bald wieder in der ganzen Welt anzutreffen.

Ich selbst hatte die Gesellenprüfung abgelegt und nach vier Jahren Gesellenzeit die Bundesfachschule in Karlsruhe besucht. Dort legte ich die Meisterprüfungen im Blechner- und Sanitärhandwerk ab.

In den 60er Jahren entstanden ringsum größere Lebensmittelmärkte, so dass auch in Murg die Kleineren nicht mithalten konnten. Aber wir bekamen dafür in Murg eine Drogerie und schließlich eine Apotheke.

In der damaligen Apotheke in der Kirchstraße lernte ich auch meine zukünftige Frau M. kennen und lieben. Im Frühjahr 1964 heirateten wir in der Kapelle auf dem Kalvarienberg, weil damals die Murger St. Magnus-Kirche eingerüstet und saniert wurde. Pfarrer Eugen Sauer hat uns getraut. Als Verheiratete zogen wir anschließend in das ein Jahr zuvor erworbene und völlig umgebaute Wohn- und Geschäftshaus in der Hauptstraße 61. Weil die Arbeitsverhältnisse in der Ledergasse veraltet waren, bauten wir hinter dem Geschäftshaus eine neue Werkstatt mit Garagen und Lagerräumen.

In unserer Ehe kamen zwei Töchter auf die Welt, die heute in Bad Säckingen und Möhlin wohnen. In den 50er Jahren wurden viele neue Vereine gegründet. Ich war dabei als der Elferrat der Murger Narrenzunft im Fischerhaus gegründet wurde. 1993 wurde ich zum Ehrenmitglied ernannt.

Auch bei der Wiederbelebung des Murger Gewerbevereins war ich aktiv dabei und wurde in den 90er Jahren zum 2. Vorsitzenden gewählt und beim 100-jährigen Bestehen des Gewerbevereins bekam ich die Ehrenmünze der Gemeinde Murg in Silber.

1998 erhielt ich von der Handwerkskammer Konstanz zwei Goldene Meisterbriefe für 40-jährige Tätigkeit.

Mangels männlichen Nachkommen habe ich mein Geschäft an die Firma NATEC verpachtet und uns einen Alterswohnsitz in der Totenbühlstraße gebaut.

Wir konnten in diesem Jahr mit unserer Familie und zwei Enkeln die Goldene Hochzeit feiern.

- ENDE -